Das hilft uns aber alles nicht weiter. Den Schaden hat der Shopbetreiber ... selbst wenn der aus einer solchen Nummer ohne größeren finanziellen Schaden rauskommt ist es von der eingeflatterten Abmahnung bis zum gerichtsttermin ein weiter, steiniger und ggf. sehr kostspieliger Weg.
Es gibt ein unternehmerisches Risiko welchem jeder der ein gewerbe betreibt mehr oder weniger ausgesetzt ist. Und jetzt gehen wir mal vom günstigsten Falle eines neuen Shopbetreibers aus .. monetelang informiert über AGB, WRB, Datenschutz etc. Auc wenn er sich das alles drimal vom besten Anwalt hat absegnen lassen ... wie guckt denn der wenn er eine Abmahnung erhält?
Der fällt doch vom Glauben ab ... und es kann doch auch nicht sein das man sich hunderte von newslettern der verschiedensten Kanzleien, RSS Feeds der Blogs abonnieren muss um halbwegs vor einer eventuellen Abmahnung geschützt zu sein.
Mal ins Blaue hineingedachtMan müsste eine Art "Interessengemeinschaft der Shopbetreiber" gründen. Aber bitte nicht irgendwelche Personen mit ins Boot holen die bisher mit ihrem Fahrgeschäft auf Rummelplätzen unterwegs waren und nur durch ihre Namensnennung gewisser politischer Ämter mit Seriösität glänzen möchten. Losbudenverkäufer gibt es genug die sich vom grossen Kuchen ihr Stück abschneiden wollen, Shops ein zertifikat ausstellen aber übersehen das dort in den datenschutzbestimmungen nicht auf z.B. Google Analytics hingewiesen wird obwohl jeder Laie den Code im Quelltext nachlesen kann.
Und wenn dann so ein Urteil kommt legt die Shop-Community mal Rechtsmittel ein und hebt den bösen Zeigefinger!

EDIT: Nicht falsch verstehen ich bin nicht für einen Rechtsfreien Raum wo jeder tun und lassen kann was er will, aber es kann auch nicht sein das hier augenscheinlich Urteile gefällt werden ohne sich auch nur halbwegs mit der Materie beschäftigt zu haben. Harte Worte, aber bei manchen Sachen fällt mir da nichts mehr dazu ein ... oder bin ich in Schilda?

Ich bin mir schon seit längerem am überlegen den Shop vom Ausland aus zu betreiben.