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Autor Thema: Schlechter Shop: so funktioniert’s  (Gelesen 2312 mal)

Offline Tomcraft

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« am: 30. März 2010, 09:33:14 »
Hier mal etwas aus der Abteilung der Kuriositäten aber keinesfalls so kurios, als dass mir davon nicht einiges bekannt vor käme, wenn ich an so manche Shopvorstellung denke. ;-)

Ein Blick lohnt also in jedem Fall und vielleicht findet man ja dadurch noch die ein oder andere Baustelle im eigenen Shop, die man gleich beseitigen kann.



Zitat
Listen wie Sie Ihren Shop verbessern oder optimieren können gibt es wie Sand am Meer. Ich beschäftige mich daher damit, wie Sie gekonnt Erfolg umgehen können!


Den ganzen Artikel lesen.
Schlechter Shop: so funktioniert’s


Linkback: http://www.xtc-modified.org/forum/index.php?topic=4824.0

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Offline baustelle

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #1 am: 30. März 2010, 10:34:27 »
:lol2:

Ergänzung:

-   Stets ein paar leere Kategorien bereithalten, als Ruhezonen für genervte Kunden
-   neonfarbige, selbstgebastelte Buttons, die blinken und kreischen können
-   die 0900er Kunden-Hotline


Offline Tomcraft

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #2 am: 30. März 2010, 10:39:47 »
Hehe, gute Ergänzung! Mal schauen, da bekommen wir doch noch mehr hin, oder? Was sagt die Kreativabteilung dazu? vsell? guensi? ;-)

Grüße

Torsten


Offline dukie

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #3 am: 30. März 2010, 11:42:48 »
- Die Headergrafik in einer Breite von 2400 Pixel anlegen, das auch (fast) jeder quer scrollen muss.
- eine 2MB “Vorschaltflashanimation” die man nicht überspringen kann


Offline Tomcraft

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #4 am: 30. März 2010, 13:12:01 »
Das sind auch besonders gute Ideen! ;-)

Grüße

Torsten


Offline vsell

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #5 am: 30. März 2010, 14:22:44 »
Hehe, gute Ergänzung! Mal schauen, da bekommen wir doch noch mehr hin, oder? Was sagt die Kreativabteilung dazu? vsell? guensi? ;-)

Grüße

Torsten

Hab ein paar gute Anregungen gefunden und übernommen.... guckst du... Startseite
http://www.fun-metall.com/index.php


Offline Tomcraft

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #6 am: 30. März 2010, 14:31:56 »
Was denn im Speziellen?

Grüße

Torsten


Offline vsell

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #7 am: 30. März 2010, 14:40:21 »
direkt kaufen: bling-bling
darunter Partnerprogramm "Bigpoint" ebenso gegenüber unter Anmeldung "flashy"
Main - flashy - animiertes Welcome
leftcol Bottom... lifefeed "wer komt rein und wer geht raus"
gegenüber: FlagCounter... aus welche Ländern
und über Footer... Security-Bling-Bling
 :B  

Christian kriegt die Krieeeeese.....  :lol2:


Offline Tomcraft

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #8 am: 30. März 2010, 14:49:12 »
Nicht nur der... ;-)

Eieiei... :doh: :datz:

Grüße

Torsten


Offline vsell

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #9 am: 30. März 2010, 15:42:19 »
Aspirin-Junkie.... :PP

nee, mal Spass bei Seite... ich teste ja mit dem Shöppche so einiges aus,,, nicht nur die SEO-Nummer sondern auch visuelle Gesichtspunkte und optische Reize bis hin zu Psychotricks. Hintergrund des Ganzem ist neben persönlicher Neugierde auch eine hier bei uns laufende Diskussion über "Ratschläge" aus dem Internet bezüglich Werbung und Co

Gruß "The-No-Go-Man"


Offline Tomcraft

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #10 am: 30. März 2010, 15:49:06 »
Na dann bin ich mal auf erste Berichte gespannt. ;-)

Grüße

Torsten


Offline vsell

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #11 am: 30. März 2010, 16:29:51 »
Rund die Hälfte aller Spezialisten der europäisch angehauchten Welt ist der Meinung dass viele optische Reize von den Produkten ablenken.

Nicht so im Rest der Welt, besonders die Amis stehen auf mehr "Zuckerguss". Ganz und gar "blem-Blem" erweisen sich die Asiaten mit Vorlieben für alles was da nach Peng, Bumm und Bling-Bling aussieht. Andere Länder andere Sitten.

Berücksichtigt man nun, dass ein Großteil der Nichteuropäer nicht brav zu Hause bleibt, sonder durchaus auch durch die Welt gondelt und auch online ist, stellt sich die Frage nach einem "ausgewogenen" Inhalt - irgendwo zwischen konventionell konservativ und spielerischem Inhalt. Was aber ist "ausgewogen"  :?
Worin liegt der Unterschied zwischen Profishop und Bastelbude...
- überwiegend ist dies eine Frage der Zielgruppe und des angebotenen Warenspectrums.
Ein langweiliger und nichts aussagender reiner Produktshop zB dürfte kaum was für Youtube- und Facebook-Jugendliche sein - multimedial "verwöhnt"....

Weiterhin kann man erwießenermaßen davon ausgehen, dass sich der Otto-Normalverbraucher kaum von seinem Wauwau-Haustier unterscheidet.

Während der Wauzi dem Stöckchen als optischen Reiz hinterhezt "rennen" die Augen des Menschen anderen "Stöckchen" hinterher.

Die meiste Bewegung = der sofortige Blick, was an alten Urinstinkten liegt.
Alles was sich schnell bewegt könnte ein potentieller Feind sein...

Die ersten "Stöckchen" dieser Art waren Fahnen - heute sind es Neonschilder, Reklametafeln, Bildschirme und Co... nicht zuletzt Werbung - gezielt eingesetzt.

Während Popups und Unders zunehmend als stören empfunden meist weggeklickt werden, trifft dies auf dezent plazierte "Hinweise" als Seitenbestandteile nicht zu.

Betrachtet man die Testseite nun mal unter diversen Gesichtspunkten, so lässt sich sagen, dass der erste Blick direkt wegen der Größe und mittigen Präsenz, auf das Welcome-Flash fällt. Direkt dann aber wird der Blick nach rechts gelenkt... wg schnellen Bewegungen mit Puff und Peng.

Zuletzt fällt auf ... linke Seite... ein positiv entspannender grüner und langsam einblurender Hinweis... "direkt kaufen"... um den Bock fett zu machen jedoch ist es neben einer fliessenden Bewegung tatsächlich so, dass die Grafik jeweils zu Beginn der Einblendung "Flackert".... ein Fehler... - mitnichten.

Das Flackern hat bereits das Unterbewustsein erreicht während die Augen noch auf anderen Obkekten schweifen. Hinterhältig und aus dem Augenwinkel heraus... kaum wargenommen.

Was das Unterbewusstsein "mitnimmt" ist die vertraute letzt Info:  kaufen.... - bevor sich der Kunde dem Angebot zuwendet.


Offline guensi

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #12 am: 30. März 2010, 20:35:53 »
Hehe, gute Ergänzung! Mal schauen, da bekommen wir doch noch mehr hin, oder? Was sagt die Kreativabteilung dazu? vsell? guensi? ;-)

Grüße

Torsten

Also ein absolutes Muss sind hohe Ladezeiten. Dazu:
- Bilder einbinden bis zum Abwinken, mindestens in einer 1200er Auflösung und dann im Stylesheet auf die gewünschte Größe runter skalieren.
- Flash-Animationen einbauen, aber darauf achten, keine unter 20MB, am besten gleich mehrere davon.

Unverzichtbar ist eine gelungene Farbwahl:
-Man drucke sich eine Farbkarte im Format 100x100 cm aus, hänge diese an die Wand und nehme 25 Dartpfeile (keinesfalls weniger, sonst könnte sich eine ungewollte Harmonie einstellen), werfe die und verwende jede getroffene Farbe im Shop. Am besten alle gleich auf der Startseite.

Immer wieder gerne genommen wird eine Ansamlung von abstrusen Rächtschreibfelern:
- Dabei ist jedoch die beschrenkung auf blose Tipfehler unbedingt zu vermeiden. Groß- und kleinschreibung ist nicht konsekwent, sondern sporadich zu mißachten, sonst könnte das als gewollt interpretiert werden.
- Absolut gelungen wirkt das ganze, wenn alte und neue Rechtschreibung bunt gemixt werden. Bestes Hilfsmittel dazu ist ein Duden aus den 90ziger Jahren.
- Besonders ist darauf zu achten, das die Fehler mißverständlich sind. Aber hier hat auch meine Kreatifität ein Ende, Beispiele dafür sind jedoch Problemlos im netz zu finden.


Offline Tomcraft

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #13 am: 30. März 2010, 20:40:25 »
Oh, das möchte ich gerne mal alles vereint in einem Shop sehen. *g*

Bestimmt der Renner! :B

Grüße

Torsten


Offline guensi

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Schlechter Shop: so funktioniert’s
« Antwort #14 am: 30. März 2010, 20:56:53 »
...
Was aber ist "ausgewogen"  :?
...
Genau da fängt Design an mehr als schwierig zu werden, oder eben ganz einfach, je nach Betrachtungsweise. Suche ich die eierlegende Wollmilchsau, werd ich mich ewig an was verbasteln, aus dem nie was gescheites werden wird.

Oder eben einfach, schlicht und zielorientiert. Da lohnt sich ein ein Blick in die Geschichte des Designs, das Bauhaus hat es vorgemacht, wie Klassiker aussehen müssen, die jeden Trend überstehen. Schade dass die Jungs und Mädels damals kein Internet kannten. Da hätte eine unerschöpfliche Fundgrube für gutes Webdesign entstehen können.

Eine neue Entwicklung kommt dazu aus unerwarteter Ecke - dem Spieledesign. Wo immer noch bombastischer und noch grafikrealistischer bisher das Credo war, schlägt gerade ein neuer Retro-Trend ein. Von Pong inspirierte neue Versionen mit minimalistischer Grafik sind auf dem Erfolgskurs.

Klare Erkenntnis, weniger ist oft mehr wenns um Spaß geht. Und das Beste was man über einen Shop sagen kann ist doch, das Einkaufen hat mir Spaß gemacht.



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