Rund die Hälfte aller Spezialisten der europäisch angehauchten Welt ist der Meinung dass viele optische Reize von den Produkten ablenken.
Nicht so im Rest der Welt, besonders die Amis stehen auf mehr "Zuckerguss". Ganz und gar "blem-Blem" erweisen sich die Asiaten mit Vorlieben für alles was da nach Peng, Bumm und Bling-Bling aussieht.
Andere Länder andere Sitten.Berücksichtigt man nun, dass ein Großteil der Nichteuropäer nicht brav zu Hause bleibt, sonder durchaus auch durch die Welt gondelt und auch online ist, stellt sich die Frage nach einem "ausgewogenen" Inhalt - irgendwo zwischen konventionell konservativ und spielerischem Inhalt.
Was aber ist "ausgewogen" 
Worin liegt der Unterschied zwischen Profishop und Bastelbude...
- überwiegend ist dies eine Frage der Zielgruppe und des angebotenen Warenspectrums.
Ein langweiliger und nichts aussagender reiner Produktshop zB dürfte kaum was für Youtube- und Facebook-Jugendliche sein - multimedial "verwöhnt"....
Weiterhin kann man erwießenermaßen davon ausgehen, dass sich der Otto-Normalverbraucher kaum von seinem Wauwau-Haustier unterscheidet.
Während der Wauzi dem Stöckchen als optischen Reiz hinterhezt "rennen" die Augen des Menschen anderen "Stöckchen" hinterher.
Die meiste Bewegung = der sofortige Blick, was an alten Urinstinkten liegt.
Alles was sich schnell bewegt könnte ein potentieller Feind sein...
Die ersten "Stöckchen" dieser Art waren Fahnen - heute sind es Neonschilder, Reklametafeln, Bildschirme und Co... nicht zuletzt Werbung - gezielt eingesetzt.
Während Popups und Unders zunehmend als stören empfunden meist weggeklickt werden, trifft dies auf dezent plazierte "Hinweise" als Seitenbestandteile nicht zu.
Betrachtet man die Testseite nun mal unter diversen Gesichtspunkten, so lässt sich sagen, dass der erste Blick direkt wegen der Größe und mittigen Präsenz, auf das Welcome-Flash fällt. Direkt dann aber wird der Blick nach rechts gelenkt... wg schnellen Bewegungen mit Puff und Peng.
Zuletzt fällt auf ... linke Seite... ein positiv entspannender grüner und langsam einblurender Hinweis... "direkt kaufen"... um den Bock fett zu machen jedoch ist es neben einer fliessenden Bewegung tatsächlich so, dass die Grafik jeweils zu Beginn der Einblendung "Flackert".... ein Fehler... - mitnichten.
Das Flackern hat bereits das Unterbewustsein erreicht während die Augen noch auf anderen Obkekten schweifen. Hinterhältig und aus dem Augenwinkel heraus... kaum wargenommen.
Was das Unterbewusstsein "mitnimmt" ist
die vertraute letzt Info:
kaufen.... - bevor sich der Kunde dem Angebot zuwendet.